[18.04.] Dru bei den airwaves

17 04 2008

Bisschen Eigenwerbung :-) Morgen ab 22:00 Uhr gibt es wieder magische Mashups, heftigen House und elektroiden Electro bis Mitternacht mit mir auf den soundwerk airwaves.

Freut euch auf einen gelungenen Start in’s Wochenende auf CT - das Radio, wahlweise per 90 MHz FM in Bochum & Umgebung, per Stream hier rechts und natürlich per Telefon: 093166-3993-170 (günstiger Festnetztarif)

Man hört sich!

Update: Die Playlist ist natürlich auch online.



Lob für DJTunes

16 04 2008

Als kleiner Anhang zu meinem Beitrag über Musikdownloads folgende Begebenheit:

Gestern wollte ich ein MP3 via Beatport kaufen, aber bin wieder in die völlig bescheuerte Territory Restriction gelaufen. Das geschieht regelmäßig erst immer, wenn man auschecken will, also das totale Frustrationserlebnis für den Kunden. Auf der Suche nach Alternativen habe ich mal bei DJTunes geschaut: Siehe da, verfügbar! Super. Gekauft und heruntergeladen, aber was ein Mist: Der falsche Mix. MP3 zwar korrekt gelabelt, aber falscher Inhalt. Da sind wohl die Metadaten durcheinander.

Relativ frustriert habe ich einen Hinweis an den DJTunes Kundenservice geschrieben und jetzt geht’s los:

  1. Persönliche Antwort innerhalb einer Stunde
  2. Das Problem wurde gelöst, ich durfte den ursprünglichen Mix behalten und habe die korrekte Version in meinen Account gestellt bekommen
  3. Sehr freundlicher Kontakt bei DJTunes (Massimo)

Nach anfänglicher Frustration muss ich sagen: Super Service, schnellere Website als das Beatport Flashdingens. Wenn der Katalog stimmt, werde ich häufiger mal bei DJTunes shoppen.



Track des Moments: Feist - 1234 (Van She Tech Remix)

12 04 2008

Zugegeben, ein bisschen genervt bin ich von der Plingpling Musik aus den Apple Commercials schon.
Wo bleibt da die fetzige Komponente a la Daft Punk? Einen ähnlichen Gedanken hatten wohl auch die Jungs von “Van She” und haben das sonst eher luschige “1234″ von Feist in ein richtig fetzig rockendes Gewand gekleidet. Relativ clubuntauglich (für mich, passt eher in ein Armand van Helden Set) aber wunderbar anzuhören und ein definitiver “Gute Laune” Garant.



[11.04.] Zu Gast: Andrew Gaunt & Thomas Marx

5 04 2008

Wir freuen uns, euch am nächsten Freitag ab 22:00 Uhr zwei Gäste bei den soundwerk airwaves präsentieren zu dürfen: Andrew Gaunt & Thomas Marx sind zurück. Sehr angenehmer Style, angenehme Persönlichkeiten, angenehmer Abend! :-)

Für Kenner guter elektronischer Musik ein definitiver Pflichttermin. Man hört sich!

Die Playlist von Dezz von letztem Freitag ist jetzt übrigens in den Playlists online.

UPDATE: Die Playlisten von Andrew und Thomas könnt Ihr euch hier anschauen.



EKS XP10 Digital DJ Player: Update

3 04 2008

Zum Original Beitrag hier ein Update:

Ich habe die Teile seit Mitte 2007 in meinem Besitz. Leider begebe ich mich aus Zeitmangel / Faulheit nur relativ selten daran die Dinger auch mal zu benutzen. Dennoch kann ich schonmal ein kleines Review zum Besten geben.

Die Hardware

Die Buttons bestehen aus Hartplatstik und haben einen klaren Druckpunkt. Ich finde sie etwas zu schwergängig, aber glücklicherweise kann man auch massig mit dem Jog-Wheel machen. Ja, das Jog-Wheel, das ist echt Königsklasse. Leichtgängig, gross, feinauflösend, mit der touch-senstitiven Alu-Oberfläche dazu sehr intiutiv. Mehr dazu weiter unten beim Thema Software. Der Pitch Fader ist echt billig und bei einem der beiden Player zur einen Richtung hin auch etwas klemmend. Dafür ein dickes Minus. Dafür ist der Faderweg recht lang, so dass Feinjustierungen möglich sind. Der Aufbau ist echt kinderleicht: USB Kabel in den Rechner, Chinch Kabel ins Pult, fertig. Da ist selbst ein Turntable schwerer anzuschliessen.

Die Software

Als erstes sollte man natürlich die hauseigene Software Bison erwähenen. Davon bietet der Hersteller zwei Versionenen an: Die etwas ältere rockstable 0.87 und die ständig weiterentwickelte 0.94*. Die alte Version ist wirklich rockstable. Die einzigen Ausfälle bei einem Live Gig schiebe ich auf Überhitzung des Notebooks. Dafür muss man aber leider mit Abstrichen bei den Features und in der Soundqualität leben. Dabei ist nicht die Soundqualität des laufenden Tracks gemeint, die ist wirklich 1A, sondern eher die Qualität während des Scratchens, Suchen, Stoppen, Starten etc.
Dagegen hält die Version 0.94. Die Version hat ein paar mehr Features und leider den Window-Mode verloren. Momentan geht nur Fullscreen; das ist sehr störend, vor allem wenn man z.B. mit dem gleichen Rechner nebenbei aufnehmen o.ä. will. Dafür bietet die Version eine wesentlich besser Soundqualität, Scratches hören sich auch danach an (auch wenn ich das bei meinem Stil eigentlich nie nutze). Wenn ich mit dem Alu-Pad einen Track anhalte und loslasse startet der Track sofort und ich meine -sofort-. Da ist keine Verzögerung oder sonstwas, das passiert wirklich sofort! 0.943 stürzte nach ca. einer Stunde ab. 0.944 stottert wenn ich einen neuen Track lade. Diese Version sollte man sich allerdings nur mit einem leistungsfähigen Rechner antun. Mein altes 5-jähriges Notebook hatte leider mit ein paar Hängern zu kämpfen. Beim nagelneuen klappt das wesentlich besser. Laut Hersteller soll in zwei Wochen eine neue Version rauskommen, die das Stotter-Problem behebt. Ich bin gespannt!

Das ist aber bei weitem noch nicht alles. Die Controller lassen sich auch an andere Software binden. Neue Käufer des XP10s erwartet zum Beispiel Traktor 3 LE, eine stark abgespeckte Version von Traktor. Auch djDecks hat eine Unterstützung eingebaut. Allerdings habe ich das nur mit meinem alten Notebook getestet und da hatte djDecks mit extremen Lags zu kämpfen… Schade, grade die Effekte sind dort sehr kultig.

Damit sind wir aber noch lange nicht am Ende. Dank Midi Treibern lassen sich die Controller im Prinzip an jede erdenkliche Software koppeln, ob sinnig oder nicht. Die normalen Sound Treiber (ok, den Namen “USB Lautsprecher” hätte man etwas sprechender gestalten können) sorgen dabei für den nötigen Output.

Sonstiges

Es fehlt ein bischen an essentiellem, wie z.B. Tastenbeleuchtung. Jeder fancy DJ CD Player beleuchtet seine Tasten. Man hat schnell die Tasten im Kopf und kann mit dem Jog Wheel eh viel erledigen. In dunkler Umgebung dennoch nervig. Cases hätte ich mir auch gewünscht. Momtenan transportiere ich die Geräte in der Originalverpackung, wobei es sich aber nur um Pappe mit Luftpolsterfolie handelt. Früher oder später werde ich mir wohl ein Köfferchen zulegen. Der Clubeinsatz ist wie die ganzen Vinylcontrollersysteme mit speziellem Verkabelungsaufwand verbunden. Glück hat man, wenn der Betreiber entsprechende Vorkehrungen getroffen hat. Dennoch ist es wesentlich angenehmer, mit Vinyl oder CDs anzureisen und nicht eigenes Equipment vorzufinden.

Fazit

Die dicken Plusse überragen die kleinen Nachteile bei weitem. Allein schon dass der Hersteller seine Software ständig weiterentwickelt und nicht wie z.B. bei Finalscratch bei neuen Versionen Geld verlangt zeugt von kundenfreundlicher Geschäftspolitik. Der Preis (300-350 Euro pro Gerät) ist wirklich stolz, aber durchaus gerechtfertig. Man muss bedenken dass man zum einen die Software mitbezahlt und zum anderen vergleichbare Hardware auch viel kostet (Vinyl Controller, gute DJ CD Player, etc.) Ich bin gespannt was EKS noch so aus Bison macht. Schon jetzt macht die intuitive mauslose Bedienung viel Spass.



Gimme some comments

3 04 2008

Durch einen kleinen technischen Fehler war unser Blog so sicher vor Kommentaren wie Fort Knox: Es liess keinen einzigen durch. Das lag leider an mir, da ich mal ein hübsches Plugin eingebaut hatte, das eure Rechenkünste forderte. Leider wurde das arme Plugin durch ein Themeupdate quasi ausser Gefecht gesetzt.

Nun habe ich einen kleinen Schwenk vollzogen und ein Plugin eingebaut, das keinerlei Interaktion erfordert.

Ihr könnt also (hoffentlich) wieder fleissig kommentieren.



MySpace Music

3 04 2008

MySpace

MySpace ist größtenteils schrecklich, das ist kein Geheimnis. Es ist eine wirkliche Mammutaufgabe ein halbwegs ansehnliches Profildesign hinzubekommen, die Profile sehen größtenteils wie ein Flickenteppich aus, vollgestopft mit zahlreichen Widgets und ähnlichem Kram. Fakt ist aber auch, dass MySpace für Musiker eine extreme Relevanz hat, mindestens so wie StudiVZ für Studenten oder Xing für Professionals.

Heute bzw. nächste Woche gibt es in der Folge große musikalische Neuigkeiten aus dem Hause mySpace:
MySpace gründet mit allen Majors (bis auf z.Zt. EMI) ein Music Joint Venture. News Corp., der Betreiber von mySpace pumpt 120 Mio Cash in das Venture, von denen ca. 100 Millionen an Universal gehen (die mit der Kantine ;-)), der Rest wird zwischen den anderen Majors verteilt. Im Gegenzug werden die Urheberrechtsstreitereien beigelegt und MySpace/die User bekommen weitgehende Rechte die Werke aus den Repertoirs zu verwenden (insbesondere für die Music Player Widgets auf den Profilen).

Das ist ein interessanter Zug der Musikindustrie, die sich dafür bezahlen lässt, die Finger in die Tür des (neuen) direkten Vertriebskanals zu bekommen.