Muxtape und die Musikindustrie
30 09 2008
Justin beschreibt auf muxtape.com (in leider viel zu kleiner Schrift, Englisch) sehr lesenswert seine Erfahrungen mit der Kommerzialisierung und Dämonisierung seines Publikumserfolges “Muxtape”. Dort konnte man aus bis zu zwölf Tracks ein “virtuelles Mixtape” zusammenstellen und per Stream hören (oder eben verschicken). Die Seite war ein großer Erfolg, bis die Musikindustrie sich (sehr schnell) bei ihm meldete. Während man nach vorne vorgab an einem Kommerzialisierungmodell interessiert zu sein (was für alle Beteiligten bei passablen Konditionen toll gewesen wäre), hat die RIAA (Tochter der Labels) im Hintergrund die Abschaltung erwirkt. Sauber gemacht.
Meine persönliche Meinung ist, dass der Musikmarkt (regelmässig) ein exzellentes Beispiel für Veränderung durch Innovation und gleichzeitig enormem Marktversagen ist. Wer das genauer, vielleicht sogar wissenschaftlich, untersucht kann sich gerne bei mir melden.







