Dru’s Roadkill Satellite rotiert bei BBC

8 11 2008

Mein kurzes Gespräch mit Judge Jules in Berlin hat die angenehme Nachwirkung, dass mein gemashtes “Roadkill Satellite” von Oceanlab vs. Dubfire seit drei Wochen in den Samstagsshows bei BBC Radio1 läuft.
Das freut mich natürlich sehr und wird für Hörer hier in Deutschland demnächst auch das eine oder andere Mal in den Soundwerk Airwaves zu belauschen sein :-)



Muxtape und die Musikindustrie

30 09 2008

Justin beschreibt auf muxtape.com (in leider viel zu kleiner Schrift, Englisch) sehr lesenswert seine Erfahrungen mit der Kommerzialisierung und Dämonisierung seines Publikumserfolges “Muxtape”. Dort konnte man aus bis zu zwölf Tracks ein “virtuelles Mixtape” zusammenstellen und per Stream hören (oder eben verschicken). Die Seite war ein großer Erfolg, bis die Musikindustrie sich (sehr schnell) bei ihm meldete. Während man nach vorne vorgab an einem Kommerzialisierungmodell interessiert zu sein (was für alle Beteiligten bei passablen Konditionen toll gewesen wäre), hat die RIAA (Tochter der Labels) im Hintergrund die Abschaltung erwirkt. Sauber gemacht.

Meine persönliche Meinung ist, dass der Musikmarkt (regelmässig) ein exzellentes Beispiel für Veränderung durch Innovation und gleichzeitig enormem Marktversagen ist. Wer das genauer, vielleicht sogar wissenschaftlich, untersucht kann sich gerne bei mir melden.



[25.07.] Programmänderung: Dru vs. TE

24 07 2008

DJ Trausa, unser Gast DJ für die Sendung am kommenden Freitag (morgen) ist leider kurzfristig terminlich verhindert, so dass für euch Dru vs. TE einspringen und einen frischen Mix aus elektronischen Tunes durch die Nachtluft schicken. Ab 22:00 Uhr geht es los, 90 MHz FM, Stream auf www.soundwerk.org oder per Telefon.

Man hört sich! :-)



Love Weekend Warmup bei CT das radio

16 07 2008

Die Loveparade kommt! Am nächsten Samstag rollen die Floats über die Dortmunder B1, das gesamte Wochenende wird es zahlreiche qualitative Parties im Ruhrgebiet geben.

Auf dieses wohl vielfältigste Wochenende im Jahreskalender könnt ihr euch natürlich bei den soundwerk airwaves am Freitag auch gleich passend einstimmen! Gemäß dem Motto “Klotzen statt Kleckern” präsentieren wir euch (erstmals!) eine dreistündige Show der Superlative. Von 22:00 bis 01:00 Uhr rocken für euch die soundwerk allstars bei CT das radio mit digitaler und analoger Technik was die Boxen hergeben! Zu empfangen wie immer auf 90 MHz FM in NRW (Bochum, Dortmund, Essen und Umgebung), per Webstream (hier rechts) oder per Telefon (zum normalen Tarif) unter 0931-663993170.

Einschalten ist Pflicht… Man hört sich!



Anschnallen: lost:summer am Samstag!

25 06 2008

Noch etwas über 72 Stunden, dann geht es rund: lost:summer meets BLISS am Samstag, 28.06. ab 21:00 Uhr! Das Equipment steht, die Promo läuft und dank euch wird dies der Partykracher diesen Sommer. Pünktlich zum Abschluss von Ruhr in Love bietet das BLISS in Essen nicht nur die beste Location sondern zweifellos auch die perfekte Musik zum Feiern! Freut euch auf beste House und Electroscheiben in einzigartiger Atmosphäre.

lost:summer ist bei Nightchase übrigens Eventtipp und bei Virtual Nights schon als Top Event im Kalender! Also worauf warten? Starten! :-)

Wir sehen uns Samstag!



Update: Verarbeitung Reloop RMP-2

9 06 2008

Ein kurzes Update zu meinem Review des RMP-2 von Reloop:

Auch im “Langzeiteinsatz” macht das Gerät (nach gehöriger Skepsis, die das Markenimage mit sich bringt) eine gute Figur. Ärgerten mich zwischenzeitlich zufällig auftretende Skips bei MP3 Dateien von CD (dieses Problem haben aber selbst Pioneer Decks) so kann ich für die Verarbeitung definitiv eine Lanze brechen:
In prallem Sonnenschein und bei höllischen Temperaturen haben die beiden selbst während einer mehrstündigen Mixsession in Münster outdoor von morgens bis nachmittags nonstop [bis auf lustige Loops bei Booka Shake :-)] eine sehr gute Figur gemacht - keine Probleme. Top!



Poesie

31 05 2008

Altes Vocal, neuer Beat, neues Lied
Neues Vocal, alter Beat, neues Lied
Altes Vocal, alter Beat, neues Lied
Neues Vocal, neuer Beat, altes Lied
Altes Vocal, alter Beat, altes Lied
Neues Vocal, alter Beat, altes Lied
Neues Vocal, neuer Beat, neues Lied



Lob für DJTunes

16 04 2008

Als kleiner Anhang zu meinem Beitrag über Musikdownloads folgende Begebenheit:

Gestern wollte ich ein MP3 via Beatport kaufen, aber bin wieder in die völlig bescheuerte Territory Restriction gelaufen. Das geschieht regelmäßig erst immer, wenn man auschecken will, also das totale Frustrationserlebnis für den Kunden. Auf der Suche nach Alternativen habe ich mal bei DJTunes geschaut: Siehe da, verfügbar! Super. Gekauft und heruntergeladen, aber was ein Mist: Der falsche Mix. MP3 zwar korrekt gelabelt, aber falscher Inhalt. Da sind wohl die Metadaten durcheinander.

Relativ frustriert habe ich einen Hinweis an den DJTunes Kundenservice geschrieben und jetzt geht’s los:

  1. Persönliche Antwort innerhalb einer Stunde
  2. Das Problem wurde gelöst, ich durfte den ursprünglichen Mix behalten und habe die korrekte Version in meinen Account gestellt bekommen
  3. Sehr freundlicher Kontakt bei DJTunes (Massimo)

Nach anfänglicher Frustration muss ich sagen: Super Service, schnellere Website als das Beatport Flashdingens. Wenn der Katalog stimmt, werde ich häufiger mal bei DJTunes shoppen.



EKS XP10 Digital DJ Player: Update

3 04 2008

Zum Original Beitrag hier ein Update:

Ich habe die Teile seit Mitte 2007 in meinem Besitz. Leider begebe ich mich aus Zeitmangel / Faulheit nur relativ selten daran die Dinger auch mal zu benutzen. Dennoch kann ich schonmal ein kleines Review zum Besten geben.

Die Hardware

Die Buttons bestehen aus Hartplatstik und haben einen klaren Druckpunkt. Ich finde sie etwas zu schwergängig, aber glücklicherweise kann man auch massig mit dem Jog-Wheel machen. Ja, das Jog-Wheel, das ist echt Königsklasse. Leichtgängig, gross, feinauflösend, mit der touch-senstitiven Alu-Oberfläche dazu sehr intiutiv. Mehr dazu weiter unten beim Thema Software. Der Pitch Fader ist echt billig und bei einem der beiden Player zur einen Richtung hin auch etwas klemmend. Dafür ein dickes Minus. Dafür ist der Faderweg recht lang, so dass Feinjustierungen möglich sind. Der Aufbau ist echt kinderleicht: USB Kabel in den Rechner, Chinch Kabel ins Pult, fertig. Da ist selbst ein Turntable schwerer anzuschliessen.

Die Software

Als erstes sollte man natürlich die hauseigene Software Bison erwähenen. Davon bietet der Hersteller zwei Versionenen an: Die etwas ältere rockstable 0.87 und die ständig weiterentwickelte 0.94*. Die alte Version ist wirklich rockstable. Die einzigen Ausfälle bei einem Live Gig schiebe ich auf Überhitzung des Notebooks. Dafür muss man aber leider mit Abstrichen bei den Features und in der Soundqualität leben. Dabei ist nicht die Soundqualität des laufenden Tracks gemeint, die ist wirklich 1A, sondern eher die Qualität während des Scratchens, Suchen, Stoppen, Starten etc.
Dagegen hält die Version 0.94. Die Version hat ein paar mehr Features und leider den Window-Mode verloren. Momentan geht nur Fullscreen; das ist sehr störend, vor allem wenn man z.B. mit dem gleichen Rechner nebenbei aufnehmen o.ä. will. Dafür bietet die Version eine wesentlich besser Soundqualität, Scratches hören sich auch danach an (auch wenn ich das bei meinem Stil eigentlich nie nutze). Wenn ich mit dem Alu-Pad einen Track anhalte und loslasse startet der Track sofort und ich meine -sofort-. Da ist keine Verzögerung oder sonstwas, das passiert wirklich sofort! 0.943 stürzte nach ca. einer Stunde ab. 0.944 stottert wenn ich einen neuen Track lade. Diese Version sollte man sich allerdings nur mit einem leistungsfähigen Rechner antun. Mein altes 5-jähriges Notebook hatte leider mit ein paar Hängern zu kämpfen. Beim nagelneuen klappt das wesentlich besser. Laut Hersteller soll in zwei Wochen eine neue Version rauskommen, die das Stotter-Problem behebt. Ich bin gespannt!

Das ist aber bei weitem noch nicht alles. Die Controller lassen sich auch an andere Software binden. Neue Käufer des XP10s erwartet zum Beispiel Traktor 3 LE, eine stark abgespeckte Version von Traktor. Auch djDecks hat eine Unterstützung eingebaut. Allerdings habe ich das nur mit meinem alten Notebook getestet und da hatte djDecks mit extremen Lags zu kämpfen… Schade, grade die Effekte sind dort sehr kultig.

Damit sind wir aber noch lange nicht am Ende. Dank Midi Treibern lassen sich die Controller im Prinzip an jede erdenkliche Software koppeln, ob sinnig oder nicht. Die normalen Sound Treiber (ok, den Namen “USB Lautsprecher” hätte man etwas sprechender gestalten können) sorgen dabei für den nötigen Output.

Sonstiges

Es fehlt ein bischen an essentiellem, wie z.B. Tastenbeleuchtung. Jeder fancy DJ CD Player beleuchtet seine Tasten. Man hat schnell die Tasten im Kopf und kann mit dem Jog Wheel eh viel erledigen. In dunkler Umgebung dennoch nervig. Cases hätte ich mir auch gewünscht. Momtenan transportiere ich die Geräte in der Originalverpackung, wobei es sich aber nur um Pappe mit Luftpolsterfolie handelt. Früher oder später werde ich mir wohl ein Köfferchen zulegen. Der Clubeinsatz ist wie die ganzen Vinylcontrollersysteme mit speziellem Verkabelungsaufwand verbunden. Glück hat man, wenn der Betreiber entsprechende Vorkehrungen getroffen hat. Dennoch ist es wesentlich angenehmer, mit Vinyl oder CDs anzureisen und nicht eigenes Equipment vorzufinden.

Fazit

Die dicken Plusse überragen die kleinen Nachteile bei weitem. Allein schon dass der Hersteller seine Software ständig weiterentwickelt und nicht wie z.B. bei Finalscratch bei neuen Versionen Geld verlangt zeugt von kundenfreundlicher Geschäftspolitik. Der Preis (300-350 Euro pro Gerät) ist wirklich stolz, aber durchaus gerechtfertig. Man muss bedenken dass man zum einen die Software mitbezahlt und zum anderen vergleichbare Hardware auch viel kostet (Vinyl Controller, gute DJ CD Player, etc.) Ich bin gespannt was EKS noch so aus Bison macht. Schon jetzt macht die intuitive mauslose Bedienung viel Spass.



Gimme some comments

3 04 2008

Durch einen kleinen technischen Fehler war unser Blog so sicher vor Kommentaren wie Fort Knox: Es liess keinen einzigen durch. Das lag leider an mir, da ich mal ein hübsches Plugin eingebaut hatte, das eure Rechenkünste forderte. Leider wurde das arme Plugin durch ein Themeupdate quasi ausser Gefecht gesetzt.

Nun habe ich einen kleinen Schwenk vollzogen und ein Plugin eingebaut, das keinerlei Interaktion erfordert.

Ihr könnt also (hoffentlich) wieder fleissig kommentieren.