Soundtropolis Essen Review
31 10 2010
Die zweite Ausgabe des Soundtropolis in der Grugahalle in Essen war zwar anders als die erste – konnte aber trotzdem überzeugen. Im Vergleich zum letzten Jahr gab es deutlich geringeren Fokus auf Trance (dieses Zepter hatten nun fast ausschliesslich die HeavensGate Jungs & Mädels in der Hand) und einen größeren Fokus auf eher treibende Sounds – was nicht unbedingt schlecht sein muss. Subjektiv hatten wir das Gefühl, dass mehr los war als letztes Jahr, was eventuell auch am sehr gemischten Lineup lag.
Highlight des Abends war sowohl musikalisch als auch stimmungstechnisch Moguai, der gekonnt zwischen massiven, treibenden Sounds und dem Quentchen Melodie (welches bspw. Felix Kröcher gefehlt hat) balancierte. Später hielt mit Giuseppe Ottaviani auch Trance im “Centerport” Stage Einzug, während auf dem HeavensGate Floor eine Etage tiefer ausschliesslich Trance in allen Facetten lief. Hier machten am Anfang zumindest mir nicht näher bekannte Trance DJs den Auftakt, bevor die üblichen Verdächtigen, Alex M.O.R.P.H., Woody van Eyden, Dash Berlin und eine Hälfte von Aly&Fila den Abend abrundeten.
In Summe lässt sich sagen, dass I-Motion erneut eine schöne Veranstaltung im Herzen des Ruhrgebiets gelungen ist, die neben der meist etwas härteren Mayday und dem Minimal-Klingklang der lokalen Clubs einen spannenden Kontrastpunkt setzt.
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