The Young Punx im 3001

8 02 2009

Eher durch Zufall habe ich kurzfristig erfahren, dass die Young Punx am 07.02. im 3001 ein Live- und DJ-Set zum Besten geben. Da dies ein Highlight zu werden versprach war es auch kein Problem, die üblichen verdächtigen Soundwerker & -innen zusammenzutrommeln und (nach Axwell) wieder in’s 3001 zu touren.

In Summe lässt sich der bisherige, positive Eindruck der Gruppe nur unterstreichen. Extrem stimmungsgeladen und völlig ohne Stargetue haben die Young Punx (Laura Kidd und Tiffany Gore waren auch dabei) ein extrem rockiges Liveset und ein sehr kultverdächtiges DJ Set hingelegt. Man merkt, dass sie absoluten Spass an dem haben, was sie machen. Nach dem eigentlichen Gig wurde dann noch stundenlang mitten in und mit der Meute weitergefeiert.
Sehr ausgelassen, sehr sympathisch, alle Daumen hoch.

Hal & Tiff Tin & Laura Young Punx meet Soundwerk



[17.10.] Freitagnacht mit Dru

15 10 2008

Alle Freunde innovativer und gepflegter elektronischer Musik sind Freitag herzlich eingeladen sich akustisch in das Wochenende katapultieren zu lassen. Dru wird ab 22 Uhr wieder alles auspacken was in den letzten Wochen über den Tisch ging und CT das Radio für zwei Stunden zum wohl relevantesten Sender in NRW machen ;-)

Wer noch mehr braucht, hat übrigens eine Woche später, am 24. Oktober Gelegenheit dazu. Dru spielt im Rahmen der Charityveranstaltung “Murmansk Mardi Gras” in der “Villa”, Landsberger Allee 54 in Berlin!
Tut euch und anderen etwas Gutes und erlebt nebenbei eine besondere Nacht.
Wir verlosen hier exklusiv 1×2 Gästelistenplätze für die Veranstaltung: Einfach eine Mail an radio (at) soundwerk.org mit euren Kontaktdaten schicken und wir losen aus. Rechtsweg natürlich ausgeschlossen.



Nick Tyrez zu Gast

19 08 2008

Ebenfalls bei der legendären tranceforum.info Party entdeckt: Dj Nick Tyrez! Nick, geboren und lebend in Köln, wurde schon früh vom Sound aus der Frankfurter Technokultur geprägt. Acts wie Depeche Mode, Kraftwerk, Taucher oder auch Talla prägen seine innovativen Dj-Sets noch heute. Tyrez ist schon seit 2001 aktiv als Dj unterwegs. Sein derzeitiger Sound umfasst die komplette Trancepalette und beinhaltet seit ca. 2007 auch eigens produzierte Tracks.

Wir freuen uns auf den kommenden Freitag und können für einen einzigartigen Sound bei den Soundwerk Airwaves garantieren. Wir sind gespannt auf Dj Nick Tyrez!

Tune in and enjoy!

Mehr Infos zu Nick und seiner Musik unter www.nick-tyrez.de und auf Myspace www.myspace.com/djnicktyrez.



soundwerk beim Elevator DJ Flohmarkt

27 05 2008

Wer aus unserem Vinyl Fundus ein günstiges Schnäppchen schiessen oder einfach mal die Macher der soundwerk airwaves kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen unseren Stand beim Elevator DJ Flohmarkt, am 07.06.2008 zu besuchen. Wir freuen uns, den einen oder anderen von euch kennenzulernen. Euch erwartet ein tolles Vinylangebot zu fairen Preisen, angenehme DJ Sets und nette Gespräche.

Man sieht sich! :-)

(Samstag, 07.06.2008 von 10:00 – 17:00 Uhr, Elevator Gelände, Schuckertstr. 28, 48153 Münster)



Axwell in der Puro Lounge

3 05 2008

Es gibt VIP und es gibt noch ein bisschen mehr VIP.
Das noch ein bisschen mehr VIP trifft sich glaube ich gerne in der Puro Lounge in Berlin. Dort hat gestern Axwell aufgelegt – für mich ein hervorragender DJ und Produzent. Dank Gästeliste hatten wir kein Probleme reinzukommen obwohl alle (!) Leute in der Schlange vor uns weggeschickt wurden. Dementsprechend waren auch die ersten Leute in der wirklich sehr gelungenen, ansprechenden und schönen Location. Sehen und gesehen werden, ein bisschen wie im Spindler&Klatt. Auf die weissen Couchen setzen durfte sich nur, wer reserviert hat. Wäre die Tanzfläche auch noch VIP Area gewesen – gewundert hätte es mich nicht.

Mit gemischten Gefühlen haben wir die Zeit bis Axwell totgeschlagen – wurden dann aber wirklich mehr als entschädigt. Wenn man von den zeitweise die Tanzfläche mit dicken Champagner Eiskübeln überquerenden, zu den Tischen eilenden Kellnerinnen absieht und auch den Kollegen an der Bar, der jedes Glas Champagner auf Ex trank übersieht, bleibt die Essenz des Abends: Sehr sehr gute Musik in einer sehr ansprechenden Location hoch über den Dächern Berlins. Axwell hat, erwartungsgemäß, ähnlich exzellent gerockt wie Armand van Helden auf dem Samsung Event und eine enorme Stimmung rübergebracht, die sich dann auch in den anfänglich sehr steifen Leuten verloren hat – jeder hat getanzt und das zu recht. Spannungsmäßig mit Dauer Vollgas ging es ca. 3 Stunden lang rund, bevor der Headliner und auch wir das Puro wieder verlassen haben.



One night in Münster

17 03 2008

Nachdem es von mir (leider) immer aufgeschoben wurde gab es letztes Wochenende Freitag das Auftaktevent der noch nicht so legendären Berlin-Münster-Dortmund-Essen Achse German Groove Union in Münster. Genauer gesagt ging es in’s Heaven im Münsteraner Hafen.

Heaven Münster

Die Location ist eine umgebaute bzw. umdekorierte Halle am Hafen, aufgeteilt auf eine Party- und eine Dinner Area. In letzterer finden wohl auch Weindegustationen und Kochevents statt. Dominierende Farbe weiss, große Diskokugel über der Tanzfläche und zwei Bars runden die trotzdem ein bisschen “Geheimtipp”-mäßig-wirkende Location ab. Resumé fällt auch ganz positiv aus: Der Sound kam sauber rüber, die Leute schick und angenehm (bei weitem nicht so auf Wolke 8 wie im Spindler&Klatt). Musikalisch gab es zwar einige Bauchtritte aber im Gegenzug auch interessante Editionen bekannter Werke, in den meisten Fällen sauber gemixt. Der Eintritt war/ist frei, die Getränkepreise ganz moderat. Die Tür soll wohl ein bisschen härter sein, was ich natürlich nicht bewerten kann.

Vier von fünf Sternchen und ein schöner Auftakt im sonst eher beschaulichen Münster.



Creamfields 2008 Lineup

9 03 2008

Creamfields

Dieses Wochenende wurde das offizielle Creamfields Lineup (August 2008) bekannt gegeben.
Dazu einfach mal ein Wow ohne weitere Worte :-)

Fatboy Slim
Paul Van Dyk
Tiesto
Erick Morillo
Paul Oakenfold
Sasha
David Guetta
Ferry Corsten
Pete Tong
Dubfire
Eddie Halliwell
Axwell
Sebastian Ingrosso
Felix Da Housecat
Dave Spoon
Tocadisco
Judge Jules
Henrik B
Tom Novy
Steve Angello
Kasabian
Ian Brown
Soulwax
Pendulum
Gossip
Simian Mobile Disco
Chic Featuring Nile Rogers
Roots Manuva
2many DJs
Hernan Cattaneo
Annie Mac
Claude Von Stroke
Danny Howells
Dirty South
Mason
Andy C
Marky
Hype
High Contrast
Peter Hook
Mike Pickering
Graeme Park
Dave Haslam
Jon Da Silva
Adam Sheridan
Gareth Wyn
Rob Tissera
John Kelly
Matt Hardwick
Tidy Boys
Lisa Pin up
BK
Mark EG
Amber D
Alex Kidd
Kutski
Tidy DJS
Ben Stevens
Paul Maddox
JP & Jukesy
Kym Aryes
Rodi Style
Morgan
Alan Hartley
Andy Mac
Tickets gibt es ab 109 GBP, mehr Informationen auf der Creamfields Website.



Review: Your music is calling & Spindler3Klatt

20 01 2008

Dieses Wochenende stand Berlin ganz im Zeichen exklusiver Events, nämlich dem (wenig beworbenen) Samsung DJ Event “Your music is calling” und dem dreijährigen Geburtstag des Spindler&Klatt. Freitag und Samstag ausgelassen feiern: Das klang vielversprechend.

Die Veranstaltung von Samsung fand im Glashaus der Arena am Treptower Park statt: Eine leicht trashige Post-Industrial Underground Location mit eher familiärer Clubatmo, aufgeteilt auf zwei Areas, den etwas engeren “Cage”, der seinem Namen alle Ehre gemacht hat, und dem “Main Floor”, die VIPs waren in der Purple Area und mit leichtem Schmunzeln musste ich auch die “Smoking Area” zur Kenntnis nehmen. Genützt hat letztere natürlich nicht. Wir sind dank Tickets erst gegen kurz vor Zwölf aufgeschlagen und haben die Zeit bis ein Uhr mit einigen Drinks in den Sitzgelegenheiten am See verbracht.

Ab 1 Uhr legte Westbam im Cage los mit wenig innovativen aber dafür verspulten Effekten auf Endlosrillen. Elektronische Musik in ihrer ganz ursprünglichen Bedeutung.

Um 2 Uhr waren wir dann nicht all zu traurig zu Armand van Helden auf den Mainfloor überlaufen zu können. Während ich die Produktionen von ihm etwas cheesy finde, hat sein Set gerockt ohne Ende. Ich würde vermuten das war mehr oder weniger alles vorproduziert und ein bisschen zusammengemixt (und das nichtmal besonders toll), was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Der sowieso nicht besonders große Mainfloor platzte und die teilweise sehr verstrahlten, unerwarteten und extrem elektroiden Elemente waren sehr sehr erfrischend, was auch die Crowd würdigte. Gedanklich hängengeblieben sind bei mir die Call&Response Aktionen von “Jump around”, die Elektrorock Edition von Nirwana und eine Menge schöner Versatzstücke die alle zusammengemasht waren (locker mal drei Tracks pro Abschnitt). Toll gemacht, auch wenn ich die Sonnenbrille etwas komisch fand ;-)

Im Anschluss daran übernahm unser guter Freund Ferry Corsten die CD Player und hat bis 5 Uhr mit etwas deepern Tranceklängen (sehr treibend, sphärisch & angenehm) den nicht mehr wirklich vollen Mainfloor bedient. Zeitgleich legte im Cage Felix da Housecat auf, den ich allerdings vollkommen verpasst hab.

Die Gäste waren teilweise erwartungsgemäß verstrahlt aber durchweg nett, nicht unangenehm und eben auf’s Feiern aus. Fazit: Für schlappe 10 Euro bei humanen Getränkepreisen bisher das Top-Event in 2008, ein echter Geheimtipp (gewesen).

Fotos von Freitag gibt es hier.

Samstag stand die dreijährige Geburtstagsparty des legendären Spindler&Klatt an der Spree an. Im Sommer eine tolle Location war ich auf die Aufmachung im Winter gespannt. Nach einem Besuch im wohl besten Sushiladen Berlins sind wir mit einigen Leuten rübergefahren und wunderten uns bereits an der Tür, warum (nach nicht erkennbaren Kriterien “housig genug?”) gut jeder zweite wieder weggeschickt wurde. Dank Reservierung kamen wir natürlich rein, allerdings gab es an der Kasse dann das nächste Problem & extrem unfreundliches Personal (Türsteher Stil “Gibt es hier ein Problem?”, “Ich will keine Diskussionen” Kassenschnepfe). Irgendwann drin spielte in der großen Area eine Liveband (nicht besonders überzeugend) und im kleineren “Club” lief seltsamer (und wenn ich das schon finde…) Elektroclash.

Wir sind dann recht schnell in die VIP Area, in welcher noch das Buffet aufgebaut war, hier haben wir uns dann mit Donauwelle und Snacks gestärkt. Die Idee, den Außenbereich mit spacigem Plastik einzupacken und zu beheizen hat mir gut gefallen, man konnte sogar die Spree sehen. Zu späterer Stunde wurde die Liveband dann durch einen DJ ersetzt, der allerdings extrem schwach einen Smasher an den anderen hing (und zwar nur Platten, die wirklich schon durch waren) während die Anlage viel zu laut und schlecht eingestellt war. Das Publikum war auch eher Freakshow Stil “Ich hab hier mal was mitgebracht und zwar mich”, die Garderobe eine Katastrophe, so dass wir gegen ca. 2:30 auch Fersengeld gegeben haben.

Vielleicht waren wir fairerweise noch von Freitag etwas fertig, aber dieser Abend war extrem schlecht, das S&K kann ich trotz positiven Empfehlungen von Freunden keinesfalls empfehlen. Regulärer Eintritt waren 10 Euro – verglichen mit den 10 Euro, die es auch Freitag gekostet hat ganz klar die schlechtere Alternative.



Full on Ferry Reviews

2 11 2007

Bei Lexy findet sich ein sehr ausführliches Review zu diesem klasse Event im Zeichenblog.
Eine Kurzform gibt es auch bei  mir im etwas drögen MySpace Blog.



One night in Berlin

30 06 2007

Obwohl ich nun schon einige Zeit in Berlin wohne hatte ich gestern das erste Mal Lust und vor allem Zeit, auszugehen.
Der Plan war, in’s Weekend zu starten, wo Miss Kittin zusammen mit einigen, mir unbekannten, Lokalheroes auflegen sollte. Auf dem Weg dahin haben wir dann schon betrunkene Engländer getroffen, die ebenfalls auf dem Weg dorthin waren. Als wir bei Ankunft am Alex dann noch die Schlange gesehen haben kippte dieser Plan endgültig. Mit dem Taxi sind wir ab nach Kreuzberg in’s Watergate wo zwar auch betrunkene Engländer waren, die aber wenigstens nicht rein kamen. (Gästeliste)

Letzteres kann ich also nach drei Wochen Berlin auf jeden Fall empfehlen. Die Location ist auf zwei Floors aufgeteilt und direkt am Wasser gelegen mit einer sagenhaften Terrasse im Wasser, die leider geschlossen war. Schönen Blick auf’s nächtliche Berlin während im Hintergrund die – leider leicht monotonen – Elektrobeats wabern. Wir hätten uns etwas mehr Spannungsbogen oder zumindest abwechslungsreichere Elemente gewünscht. Der untere, sehr gemütliche Floor, kam dem noch eher nahe. Gegen 03:00 Uhr wurd es  insgesamt richtig voll, was bei 10 Euro Eintritt keine Selbstverständlichkeit ist.  Angenehm hevorzuheben ist die sehr heterogene Gästestruktur, die bei Elektroclubs zwar häufiger anzutreffen aber dennoch keine Regel ist.

Eine nette Location für lost:summer meets Berlin! ;-)